AIS Transponder

      AIS Transponder

      wir sind ja mal wieder auf NEuland unterwegs....... KArtenplotter sollte AIS können.......

      Nur: Wenn ich AIS empfangen kann, möchte ich es mit meiner Plastikschüssel (die schlechte Radar-Reflektion hat) auch senden können.

      Welcher Transponder ist zu empfehlen? Was ist günstig? Wer braucht auch so etwas? Sollen wir gemeinsam kaufen?..

      Fragen über Fragen....... Wer kennt sich da aus?
      Inkl eingebautem Splitter und vorgeschriebener eigener GPS Antenne liegen wir gut bei 850,- EUR`s ( mit separatem Splitter kommen noch mal 50,- € drauf . )
      .Gruss Uwe
      .

      Segelvolker schrieb:

      Gut oder schlecht? :kopfkratz:

      sehr gut. Vorausgesetzt du hast einen halbwegs vernünftigen Reflektor. Die Crazy gibt schon ab Kornwerder Zand ein brauchbares Echo. Nun darf man nicht vergessen, dass der Brandaris ca 55 m hoch ist. Ich finde den Umstand aber sehr beruhigend. AIS-Transponder halte ich in dem Revier wo ich hauptsächlich fahre noch für verzichtbar. Solange der Transponder nicht Pflicht für alle ist, gibt es m.M. keinen echten Sicherheitsgewinn.




      Isch habbe doch noch gar kein AIS !



      Ich habe nur in die von dir verlinkte Liste geschaut .

      650,- der Transponder ohne Splitter

      750,- inkl Spitter

      Geräte benötigen eine eigene GPS Antenne = 99 .- EUR

      Naja ; dann möchte ich auch noch den Alarm ( damit ich Nachts auf der Nordsee auch mal kurz einnicken kann )

      Und abschalten will ich das Senden auch ; wenn ich mal schmuggel.



      Schon sind 1000,- EURO`s wech ! ................... ich spare noch darauf hin
      .Gruss Uwe
      .

      Schoner schrieb:


      Solange der Transponder nicht Pflicht für alle ist, gibt es m.M. keinen echten Sicherheitsgewinn.


      ...........sehe ich anders .

      Gerade beim queren von VTG `s ist es mit AIS viel entspannter .

      Und wenn ich gleichzeitig noch meine Geschwindigkeit und den Kurs aussende so werden die Frachtschiffe sich doch

      entsprechend darauf einstellen und mal kurz Gas wechnemen wenn`s für mich knapp wird , oder ? ;)
      .Gruss Uwe
      .
      Ich sehe es als kleiner Segler so, dass ich immer der "Reagierende" bleiben muss und werde.
      Ich werde mich nie darauf verlassen können, dass ein Berufsschiff seinen Kurs ändern wird, weil es mein AIS-Signal empfängt, besonders natürlich nicht in einem VTG, welches ich quere, und wo ich deswegen auch ausweichpflichtig bin.

      Ich denke, dass ich mich mit den navigatorischen Erkenntnissen, die mir ein passives AIS und dazu ein vernünftiges Radar bringt, auf einer sehr sicheren Seite befinde. Es ist meiner Meinung nach wichtig, sich immer der Situation bewußt zu sein, dass ich nur Sicherheit bekomme, wenn ich den "Kollisionskurs verhindere......nicht dadurch, auf eine Reaktion der Grossschiffahrt zu hoffen.

      Deswegen ist für mich vor allem wichtig, einen möglichst umfassenden Überblick über meine "Rundumsituation" zu bekommen....den bekomme ich durch AIS und ein gutes Radargerät (z.B. das neue Broadbandradar).

      LG, Wolfgang
      Hallo zusammen,

      für mich ist AIS-Empfänger und Radargerät die richtige Kombination.

      Mein Radar hat auch "nur" 1300€ gekostet, es ist durchaus brauchbar und hat den Vorteil, dass man es neben der Kollisonsverhütung auch noch zur Navigation nehmen kann.

      Gruß Horst
      "Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert."
      (Albert Einstein)

      Schäkel schrieb:

      Gerade beim queren von VTG `s ist es mit AIS viel entspannter .

      Und wenn ich gleichzeitig noch meine Geschwindigkeit und den Kurs aussende so werden die Frachtschiffe sich doch

      entsprechend darauf einstellen und mal kurz Gas wechnemen wenn`s für mich knapp wird , oder ? ;)
      Leider noch ein Trugschluss - denn dem Forum für die dicken Pötte kann man entnehmen, dass einige Nautiker der Übersichtlichkeit wegen den Empfang von Klasse B - Geräten einfach abstellen.

      Gruß, Rainer


      Gruß, Rainer

      Meine Ausführungen waren natürlich eher scherzhaft gemeint .

      Wenn einige Berufschiffer aber ihren Klasse B -Empfang abschalten so ist das meiner Meinung nach als grobe Fahrlässigkeit zu bewerten

      und sollte mit einer Freiheitsstrafe nicht unter fünf Jahren geahndet werden . .;)
      .Gruss Uwe
      .

      Schäkel schrieb:

      Wenn einige Berufschiffer aber ihren Klasse B -Empfang abschalten so ist das meiner Meinung nach als grobe Fahrlässigkeit zu bewerten
      damit wird sich erst jemand beschäftigen wenn von Deinem Schiffchen was übrig bleibt und Du überlebst.

      curt55 schrieb:

      Ich sehe es als kleiner Segler so, dass ich immer der "Reagierende" bleiben muss und werde.
      Ich werde mich nie darauf verlassen können, dass ein Berufsschiff seinen Kurs ändern wird, weil es mein AIS-Signal empfängt, besonders natürlich nicht in einem VTG, welches ich quere, und wo ich deswegen auch ausweichpflichtig bin.

      Ich denke, dass ich mich mit den navigatorischen Erkenntnissen, die mir ein passives AIS und dazu ein vernünftiges Radar bringt, auf einer sehr sicheren Seite befinde. Es ist meiner Meinung nach wichtig, sich immer der Situation bewußt zu sein, dass ich nur Sicherheit bekomme, wenn ich den "Kollisionskurs verhindere......nicht dadurch, auf eine Reaktion der Grossschiffahrt zu hoffen.

      Deswegen ist für mich vor allem wichtig, einen möglichst umfassenden Überblick über meine "Rundumsituation" zu bekommen....den bekomme ich durch AIS und ein gutes Radargerät (z.B. das neue Broadbandradar).

      LG, Wolfgang



      Habe mir Wolfgang`s Ausführungen noch mal durchgelesen ; ich denke er hat recht .

      Ich werde mir aus Gründen der besseren Übersicht über das Verkehrsgeschehen einen AIS -Empfänger und keinen Tranzponder zulegen .

      Der Empfänger kostet 350,- EUR , ich brauche keine eigene GPS- Antenne und einen Abschalter des Tranzponders brauche ich auch nicht .

      Damit bleibt es bei den 350,- EUR`s.
      .Gruss Uwe
      .
      ich habe mir (einigermassen preiswert) einen AIS-Transponder gekauft und auch schon konfiguriert. Es handelt sich um einen "Nauticast B2" von Compass. Das Teil kostet mit allem Zubehör (Transponder, GPS-Antenne, Funkantenne) 499,-€. Es hat die notwendigen Schnittstellen USB, RS232, RS422. Ich nutze nur USB zum Bord-PC und WINGPS. In dieser Kombination funktioniert, soweit ich das von zuhause aus beurteilen kann, sehr gut. Gut ist, dass ich nur noch eine GPS-Antenne für Navi und AIS benötige. Die Darstellung in WinGPS ist gut. Es ist auch eine SW auf einem Datenstick dabei, so dass man nach der Konfiguration über diese SW den Transponder auch standalone benutzen kann. Einen "Sleep" Schalter habe ich noch nicht installiert. Alarmzustände habe ich auch noch nicht eingestellt. Beim nächsten Lemmer-Besuch wird installiert.
      Wo die Antennen hinkommen muß ich vor Ort
      Dateien
      • Transponder01.jpg

        (699,95 kB, 12 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • transponder2.jpg

        (768,66 kB, 9 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • transponder03.jpg

        (796,55 kB, 11 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • WGPSPRO.jpg

        (1,5 MB, 14 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      Als ich letztes Jahr einen neuen Plotter gekauft habe, Raymarine eS7, gab es ein Bundle mit dem aktiven AIS 650 von Raymarine, den Transponder dann zum halben Normalpreis. Da habe ich nicht gezögert, das waren knapp über 400 € für den Transponder. Nur AIS Antenne musste ich dazu kaufen, GPS-Maus war dabei. Der Transponder lässt sich komplett über den Plotter steuern, dort auch sichtbar/unsichtbar schalten -passt alles perfekt.
      Der geringe Preisunterschied zwischen normalem und aktivem AIS rechtfertigt meiner Meinung nach nicht, auf aktives AIS zu verzichten.